Gottesdienstordnung vom
04. September 2010 bis 11. September 2010
Während der Kirchenrenovation findet der Gottesdienst im Gemeindehaus statt.
Der Rosenkranz entfällt während dieser Zeit.
Während der Ferien findet keine Werktagsmesse statt.
Sonntag, 05.09. – 23. Sonntag im Jahreskreis
08:45 Uhr Sonntag-Wortgottesfeier (Diakon H. Mußler)
Kollekte: Flutopfer in Pakistan
Samstag, 11.09. – Mariensamstag
Keine Beichtgelegenheit
19.00 Uhr Sonntag-Vorabendmesse (Pfr. H. Weikart)
für Hubert und Elfriede Lustig und Angehörige; Anton Gramlich.
Veröffentlichungen
Spendenkick
Am Samstag, den 4. September 2010 steigt der große Spendenkick, den die KJG Obergriesheim und der Kirchengemeinderat gemeinsam organisiert haben. Beginn ist um 15.00 Uhr auf dem Sportplatz. Die Mannschaften haben sich Sponsoren gesucht, die für jedes geschossene Tor einen bestimmten Geldbetrag spenden. Der Erlös kommt der Arbeit von Pater Hieronymus für die Priesterausbildung in Indonesien zugute. Wir freuen uns über viele Zuschauer, die unsere Spieler anfeuern. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.
Flutopfer in Pakistan
"Großherzige Hilfe ist das Gebot der Stunde"
Bischof Fürst bittet Katholiken der Diözese um Spenden für Flutopfer in Pakistan
Die deutschen Bischöfe rufen für Samstag/Sonntag, 4./5. September 2010, die katholischen Christen zu einer Sonderkollekte für die Opfer der Flutkatastrophe in Pakistan auf. Bischof Gebhard Fürst bittet auch die Katholiken der Diözese Rottenburg-Stuttgart, sich mit einer Spende an dieser Sammlung zu beteiligen. "Angesichts des unvorstellbaren Elends, das 20 Millionen Menschen getroffen hat und unter dem sie noch lange zu leiden haben, ist großherzige Hilfe das Gebot der Stunde", betonte Bischof Fürst. Der Hilferuf notleidender Menschen kenne ebenso wenig wie Jesu Gebot der vorbehaltlosen Nächstenliebe nationale, ethnische, politische oder religiöse Grenzen, so der Bischof. Jeder Beitrag zur Linderung der Not bedeute, ein Zeichen gegen die Hoffnungslosigkeit zu setzen. Er wisse aus eigener Erfahrung anlässlich früherer Besuche in Katastrophengebieten, dass gerade die kirchliche Hilfe unmittelbar und mit nachhaltiger Wirkung den Betroffenen direkt zugute komme, sagte Bischof Fürst. Wie fast überall, so seien das auch in Pakistan die Ärmsten der Armen.
Aufruf der deutschen Bischöfe zur Sonderkollekte am 4./5. September 2010 für die Flutopfer in Pakistan
Liebe Schwestern und Brüder,
wochenlange Regenfälle haben große Teile Pakistans unter Wasser gesetzt. Viele Millionen Menschen sind davon betroffen. Straßen, Brücken und Häuser wurden zerstört. Dörfer und Städte sind von der Außenwelt abgeschnitten, Trinkwasserquellen verunreinigt. Seuchen bedrohen die Menschen, vor allem die Kinder. Unzählige sind ohne Obdach. Der Generalsekretär der Vereinten Nationen hat die Flutkatastrophe in Pakistan einen „Tsunami in Zeitlupe“ genannt. Das heißt: Je länger die Überflutungen andauern, desto größer werden die Zerstörungen. Wir deutschen Bischöfe rufen Sie alle, liebe Schwestern und Brüder, zur Unterstützung der Not leidenden Menschen auf. Die internationale Hilfe ist zwar angelaufen, und auch unsere kirchlichen Hilfsorganisationen geben ihr Bestes. Es fehlt jedoch an ausreichenden finanziellen Mitteln, um wenigstens das schlimmste Elend zu bekämpfen. Deshalb soll in allen Gottesdiensten am kommenden Sonntag eine Sonderkollekte abgehalten werden. Schon zum zweiten Mal in diesem Jahr sind wir angesichts einer verheerenden Naturkatastrophe zu besonderer Hilfe gerufen. Aber Not kennt keinen Kalender. Als Christen wissen wir: Gott ist den Notleidenden in besonderer Weise nahe. Wenn wir ihnen solidarisch zur Seite stehen, folgen wir dem Beispiel Jesu. So bitten wir Sie um Ihr Gebet für die Menschen in Pakistan und um eine großherzige Spende am kommenden Sonntag. Auf diese Weise kann durch unsere bewährten Einrichtungen umgehend weitere Hilfe geleistet werden. Allen, die einmal mehr ein wirksames Zeichen der Nächstenliebe setzen, sagen wir ein herzliches Vergelt’s Gott! Würzburg, den 23. August 2010
Tag des offenen Denkmals - 12. September 2010
Wie bereits angekündigt beteiligt sich unsere Kirchengemeinde an dieser bundesweiten Aktion. Von 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr haben Sie die Möglichkeit in unserer St. Nikolauskirche hinter die „Kulissen“ zu schauen. Gezeigt werden „Schätze“ aus unserer Sakristei, u. a. historische Messgewänder aus der Zeit des Deutschen Ordens, sowie barocke Messkelche und unsere wertvolle Monstranz. Vorgesehen ist die Besteigung des Kirchturmes bis zum Glockenstuhl, wo dieser dann auch einmal aus nächster Nähe in Aktion zu erleben sein wird. Bei dem 5-stimmigen Geläute befindet sich auch eine der ältesten Glocken in unsere Gegend. Gegossen wurde diese Glocke im Jahre 1675 und hatte als einzige der damals 4 Gundelsheimer Glocken den „Glockensturm“ des 1. und. 2. Weltkrieges überlebt. Sehenswert ist auch die spezielle Dachkonstruktion unserer Kirche, deren Einbau in den 70er Jahren die einsturzgefährdete, wertvolle Barockdecke „gerettet“ hat. - Und wann hat man schon einmal die Gelegenheit durch das „Auge Gottes“ zu schauen. Ein weiterer Programmpunkt ist unsere im Rahmen der 14 Monate andauernden Kirchenrenovation sanierten „Späth“-Orgel aus dem Jahre 1937. An Schautafeln stellen wir u. a. historische Aufnahmen unserer Kirche aus und zeigen Ihnen anhand von Plänen und diesen Bildern die Entwicklung von der „Hospitalkapelle“ bis zur heutigen Kirche. Außerdem wollen wir Ihnen auf diesem Wege bildreich von der aufwendigen Renovation im letzten Jahr berichten. Auch gibt es Antworten auf manche seltsame Frage: Was hat eine Kirchenglocke mit einer „Rippe“ zu tun? Oder warum werden die Töne der Orgel nach Füßen gemessen?
Im Raum der Pfarrbücherei hinter der Kirche bieten wir Kinderbetreuung mit „Bildermalen“ an.
Zum Abschluss des Tages, um 18.00 Uhr, gibt es noch ein „kleines“ Konzert, bei dem erstmals Orgel und Kirchenglocken gemeinsam „gespielt“ werden. Jede der fünf Glocken ist nach einer bestimmten Tonhöhe gestimmt. Zusammen bilden sie die Tonfolge des bekannten „Salve Regina“. Unser Organist wird versuchen, die einzelnen Glocken, entsprechend ihrer Tonlage mit der Orgel zu begleiten. Den Abschluss bildet dann die bekannte Melodie des Glockenspiels „Big Ben“. Beim Schlussakkord erklingen dann 3 Tonnen Kirchenglocken und rund 500 der insgesamt 1.300 Orgelpfeifen. Zu diesem Tag des offenen Denkmals laden wir Sie herzlich ein.
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